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TDT-Prüfung Feldbinder

TDT-Prüfung Feldbinder EUT/KIP: NDT, Drucktest, Passivierung, food-grade Sauberkeitszeugnis. ISO 9001:2015. Chorula bei Oppeln.

Flotte der DAF Magnum Siloauflieger PHS Magnum

TDT-Prüfung Feldbinder — spezialisiertes Prüfverfahren

Feldbinder-Auflieger der Baureihen EUT und KIP sind Druckbehälter aus Edelstahl, die der vollständigen TDT-Überwachungspflicht unterliegen. Die wiederkehrende Prüfung alle 2 Jahre ist gesetzlich vorgeschrieben. Besonderheiten von Feldbinder gegenüber Spitzer:

  • Edelstahl statt Aluminium → andere ZfP-Verfahren (PT/VT statt MT)
  • Erhöhte food-grade-Anforderungen für den überwiegenden Teil der Flotte
  • Passivierung nach jeder Schweißreparatur (kritisches Verfahren)
  • Sauberkeitszeugnis für Lebensmittelauflieger vorgeschrieben

PHS Magnum verfügt über das vollständige Kompetenzpaket: ISO 9001:2015, ISO-9606-1-zertifizierte Schweißer, Passivierungsausrüstung, Feldbinder-Dokumentation, Koordination mit dem regionalen TDT (Kattowitz).

Umfang der TDT-Prüfung Feldbinder

Sichtprüfung des Behälters

Außen:

  • Zustand der Schutzoberfläche (Außenfläche des Edelstahlbehälters, Lackierung der Halterungen)
  • Befestigungen (Sattel, Stützen, Befestigung der KIP-Zylinder bei Kippaufliegern)
  • Typenschilder (Feldbinder-Kennzeichnung, technische Parameter, Datum der letzten Prüfung)

Innen (Behältereinstieg mit Sicherheitsbegleitung erforderlich):

  • Innenfläche (Sauberkeit, Korrosionsfreiheit, Passivierungszustand)
  • Innenschweißnähte (Sichtprüfung, Markierungen)
  • Belüftungspolster (Befestigung, Zustand)
  • Entleerungsstutzen (Befestigung, innere Korrosion)

Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP / NDT)

Für Edelstahlbehälter von Feldbinder:

  • PT (Eindringprüfung / Penetrant Testing) — vorgeschriebenes Verfahren für austenitischen (nicht ferromagnetischen) Stahl
  • VT (Sichtprüfung / Visual Testing) — immer, für den gesamten Behälter
  • RT (Radiografie) — vereinzelt, für höchstbeanspruchte Schweißnähte (z. B. nach Blechabschnitt-Austausch)

PT — Eindringmittel wird auf die Nahtoberfläche aufgetragen; nach dem Eindringen in Risse wird ein Entwickler aufgebracht, der Risse sichtbar macht. Empfindlichkeit: Risse ab 0,05 mm.

Wasserdruckprüfung

  • Befüllung des Behälters mit demineralisiertem Wasser (bei food-grade obligatorisch, für Standardanwendungen ist Betriebswasser zulässig)
  • Prüfdruck: 1,5-facher Betriebsdruck (typisch 0,45 MPa bei einem Betriebsdruck von 0,3 MPa)
  • Haltezeit 10–30 Minuten
  • Sichtprüfung unter Druck
  • Druckabfall über Zeit — innerhalb der Norm

Prüfung der Pneumatikanlage

  • Sicherheitsventile (Kalibrierung, Funktionsprüfung)
  • Manometer (Genauigkeit)
  • Filter, Trockner (sofern eingebaut)
  • Drucksensoren
  • Zusätzlich bei KIP: Prüfung der Hydraulikanlage des Kippmechanismus (Drucktest Hydraulik bis 1,5-facher Betriebsdruck — typisch bis 300 bar)

Spezifische Anforderungen food-grade

  • Rauheitsmessung (Ra) der Innenfläche — Anforderung ≤ 0,8 µm
  • Passivierungstest — Tüpfelprüfung mit Kaliumhexacyanoferrat (keine Reaktion = Passivierung in Ordnung)
  • Prüfung der Dichtungszertifikate — FDA, EC 1935/2004
  • Prüfung der Materialzeugnisse aller food-grade-Bauteile

Vorbereitungspaket PHS Magnum

Schritt 1: Innenreinigung

Für Lebensmittelauflieger:

  • Entleerung von Materialresten
  • Heißwasserreinigung (60–80 °C) mit lebensmitteltauglichem Reinigungsmittel
  • Spülung mit demineralisiertem Wasser
  • Chemische Desinfektion (bei Bedarf — z. B. nach Zuckertransport: Peressigsäure)
  • Trocknung mit trockenem Druckluft

Für Standardauflieger:

  • Reinigung mit Betriebswasser
  • Spülung
  • Trocknung

Schritt 2: Innensichtprüfung mit Dokumentation

Behältereinstieg mit Sicherheitsbegleitung (begrenzte Atmosphäre, Gasmessung vor dem Einstieg, externe Begleitperson).

Fotodokumentation: 360°-Aufnahme des Behälterinnenraums, Makroaufnahmen der Schweißnähte, Belüftungspolster und Stutzen.

Schritt 3: Präventive Kleinreparaturen

  • Austausch von Mannlochdichtungen (bei Verschleißanzeichen)
  • Schmierung der Mannlochbolzen
  • Kalibrierung der Sicherheitsventile
  • Austausch ungenauer Messgeräte (Manometer, Sensoren)

Schritt 4: Passivierung (bei vorangegangenen Schweißarbeiten)

Schleifen + Salpetersäure + VE-Wasserabspülung + Trocknung + Dokumentation.

Schritt 5: Interner Vordrucktest

Wir führen den Drucktest mit 1,5-fachem Betriebsdruck vor der offiziellen Prüfung durch — um das Risiko eines Negativbefundes zu eliminieren.

Schritt 6: Zusammenstellung der Dokumentation

  • Zeugnis der vorangegangenen TDT-Prüfung
  • Technische Karte Feldbinder (FIN, Modell, Parameter, Herstellungsdatum)
  • Schweißreparaturhistorie mit Passivierungsprotokollen
  • Materialzeugnisse (Schweißzusatz, FDA-Dichtungen)
  • Sauberkeitszeugnis aus vorangegangenen Prüfungen

Schritt 7: Koordination mit dem TDT

Wir vereinbaren den TDT-Inspektor aus Kattowitz mit 7–14 Tagen Vorlaufzeit. Der Inspektor kommt zur Halle von PHS Magnum.

Zeitrahmen und Kosten

Gesamtdauer (von der Anlieferung bis zur Abfahrt mit gültiger TDT-Prüfung):

  • Standardablauf: 2–3 Werktage
  • Mit Schweißreparaturen: 5–10 Tage
  • Mit Unfallschadenreparaturen: 10–20 Tage

Preis auf Anfrage — Kontakt aufnehmen.

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Häufig gestellte Fragen

Die wiederkehrende Prüfung erfolgt alle 2 Jahre (24 Monate nach der letzten Prüfung, Datum im TDT-Dokument angegeben). Außerordentliche Prüfung: nach Schweißreparaturen am Behälter, nach Unfallschäden, nach Umbaumaßnahmen. Ohne gültige TDT-Prüfung darf das Fahrzeug nicht am Transport teilnehmen.

Ja. Für food-grade-Auflieger (Lebensmitteltransport) sind zusätzlich erforderlich: Sauberkeitszeugnis des Behälterinnenraums, Passivierungsnachweis (nach Schweißarbeiten), Rauheitsmessung der Innenfläche (Ra ≤ 0,8 µm), Zertifizierung der Dichtungen nach FDA / EC 1935/2004. Der TDT-Inspektor kann weitere Unterlagen anfordern.

Komplettpaket: 1) Innenreinigung (mit Desinfektion für food-grade); 2) Innensichtprüfung mit Behältereinstieg; 3) ggf. präventive Kleinreparaturen; 4) Überprüfung und Kalibrierung der Sicherheitsventile; 5) Passivierung nach Schweißarbeiten; 6) Austausch verschlissener Mannlochsdichtungen; 7) Zusammenstellung der Reparaturhistorie; 8) interner Vordrucktest.

Standardablauf: 2–3 Werktage. Tag 1–2: Vorbereitung (Reinigung, Kontrollen, Kleinreparaturen). Tag 3: Besuch des TDT-Inspektors (offizielle Prüfung 2–4 Stunden), Ausstellung der Dokumente, Abfahrt des Aufliegers. Bei notwendigen größeren Reparaturen (NDT-Befund: Risse, Korrosion) Verlängerung auf 7–14 Tage.

Ja. Die Schweißer von PHS Magnum sind nach ISO 9606-1 für austenitischen Stahl (304L/316L Feldbinder) zertifiziert. Schweißverfahren gemäß Feldbinder-WPS-Dokumentation. Vollständiges Leistungsspektrum: WIG-, MIG/MAG-Schweißen, Passivierung nach dem Schweißen, ZfP nach der Reparatur. Unabdingbar bei der TDT-Prüfung mit nachgewiesenen Mikrorissen in den Schweißnähten.

Ja. Jede Schweißreparatur am Edelstahlbehälter eines Feldbinder-Aufliegers erfordert die Passivierung des Schweißbereichs und der Wärmeeinflusszone (WEZ). Verfahren: Schleifen der Nähte bis Ra ≤ 0,8 µm, Salpetersäure 20–50 %, Einwirkzeit 30–60 min, VE-Wasserabspülung, Trocknung. Wir stellen ein Passivierungsprotokoll für die Fahrzeugakte aus. Die Passivierung ist Bestandteil des Standardpakets für Schweißreparaturen.

Der Inspektor verweigert das Zeugnis und nennt die Gründe schriftlich. PHS Magnum handelt sofort: 1) detaillierte Analyse des Reparaturumfangs; 2) Kostenvoranschlag; 3) Durchführung der Reparaturen (Schweißen, Bauteilaustausch, Passivierung); 4) interner Drucktest; 5) erneute Beauftragung des Inspektors; 6) Wiederholungsprüfung. Dank unseres Vorbereitungspakets sind Negativergebnisse selten (< 5 % der Fälle).

Kontakt & Öffnungszeiten

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